Archiv der Kategorie ‘Fam.Freunde‘

KOCHEN MIT METASTASI

Sonntag, den 22. März 2009

Dass wir gemeinsam kochen wollen, steht schon länger fest. Ausgerechnet an dem Tag, den dem die gute Phase sich in Schmerzen und Unwohlsein auflöst, machen wir das dann auch.

Natürlich. Meine Beine kraftlos, der Schmerz in Rücken und Nacken allgegenwärtig, Schwindel. Wir starten im ALDI in Schiefbahn, wo ich etwa bis zu den Spirituosen komme, bis ich mivh auf Miri stützen muss, die mich wieder raus zum Auto bringt.

Da warte ich, bis sie fertig eingekauft hat (turboschnell übrigens), anschließend geht’s zu ihr heim. Auspacken, vorbereiten, los geht’s.

Es gibt: Hähnchenschenkel in Marinade, dazu Mie-Nudeln und Chopsuey-ähnliches Gemüse. Ich würze eher zaghaft und beobachte, dass die sonst so aufgeschlossene, furchtfreie Miri bei jedem lauten Fettspritzer aus der Pfanne zurückzuckt und mit der Gabel einen imaginären Feind bedroht. Das ist spannend anzusehen …
(mehr …)

Pralinien aus Brasilien

Freitag, den 20. März 2009

Zwei Dinge sind zu bemerken: 1. kommen die Dinger nicht aus Brasilien, sondern wurde nur von da bestellt. Und 2. sind die längst Teil der Abwässer.

Der Sponi, Hasenmann und PHP-Gott, kam unlängst auf die Idee, mir Blumen schicken zu wollen. Blumen. Mir. Jetzt schon. Wurde ihm aber dann nahegelegt, DAS nicht zu tun. Und so komme ich in den Genuss einer Riesenpackung Hochfeine Lindt-Pralinen. Danke, Weißbrot!

Unterwegs mit Frau Frings (mit Fotografien dabei)

Mittwoch, den 18. März 2009

Das ist ja schon die dritte Tour, die Frau Frings mit mir unternimmt, und irgendwie wird ihr das nicht langweilig von mir in schlichte Konsumbauten geschleppt zu werden um nur mal so zu gucken.

Unterwegs mit Frau Frings

Heute ist der perfekte Tag für alles Mögliche, aber irgendwie hatten wir da zuerst den Gestern vorgesehen. Jedenfalls bin ich im Glauben, dass heute gestern ist, aber wir kriegen das hin und gegen fünf Uhr sind wir in der niiiiiiedlichen Dülkener Altstadt – ein paar Gäßchen, und in etwa so groß wie der Hinterhof Zuhause, Sonne …

Anscheinend gehört das dazu, dass ich dann noch was esse, und dann mindestens was holländisch Angehauchtes. Diesmal in einer türkischen Kebap“bude“. Sehr klasse, sehr freundlich, sehr lecker.

Mit noch viel Gequatsche, Quatsch und Kaffee/Tee/Rauchen endet dann dieser Freigang mal wieder mit Metastasis (schmerzfrei) gefülltem Bauch, gewärmten Herz und aufgefrischtem Verstand. Danke !

Mau Mau Miriam

Montag, den 16. März 2009

Gestern Abend komme ich auf die Idee, Mau Mau zu spielen. Lange nicht getan, früher dagegen ganz oft mit Mama und Oma Anna und natürlich Peperchen. Oma Anna und sie spielten dann aber auch sowas wie „Spitz paß auf“ um Pfennige. Bin ich nie hintergekommen, wie das geht.

Jetzt also mit Miri Mau Mau. Kurz die Regeln festgelegt, dann geht’s los. Weil meine Hände ständig trocken sind, reib ich sie mit Feuchtigkeitstüchern ein. Ein echtes Handicap. Wir spielen. Miri führt irgendwann, aber ich lasse nicht locker, hole sie immer wieder ein, führe zum Teil.

Gegen Ende machen wir aus: wer als erster 30 Spiele gewonnen hat, ist der Sieger. Mit einigen Kamikazebauereinsätzen führe ich schließlich 29-28, dann Gleichstand – ich gewinne 30 – 29. Das bedeutet, dass die hirngesunde, 12 Jahre jüngere Feinmotorikerin sich hat von einem metastasösen, alten Sack mit Koordinationsschwierigkeiten und leichter Verwirrtheit hat abzocken lassen. Mir wär das ja peinlich …

Drehwurm

Freitag, den 13. März 2009

Von Dülken nach Krefeld fahren, ist normalerweise kein Ding. Einfach. Es sei denn, der Navigator hat Hirnmetastasen und die Pilotin eine Rechts-Linksschwäche und zu viel Vertrauen in den Navigator.

Der Weg ist so:
1. Nord auf L475/Venloer Str. Richtung Westgraben
0,3 km
2. Bei B7/Bücklerstraße rechts abbiegen
0,1 km
3. Bei B7/Wasserstraße rechts abbiegen
Weiter auf B7
0,3 km
4. Bei B7/Lange Str. links abbiegen
Weiter auf B7
1,8 km
5. Rechts abbiegen auf A61 Richtung Koblenz
4,8 km
6. Bei Ausfahrt 9-Kreuz Mönchengladbach in A52 Richtung Düsseldorf einfädeln
8,7 km
7. Bei Ausfahrt 10-Kreuz Neersen auf A44 in Richtung Krefeld/Düsseldorf-Nord/Mönchengladbach-Ost fahren
0,2 km
8. Bei Gabelung rechts halten, Schildern nach M’gladbach-Ost folgen
38 m
9. Bei Gabelung links halten und weiter Richtung A44
0,7 km
10. Bei Gabelung links halten und weiter Richtung A44
0,9 km
11. Bei Gabelung links halten, Schildern nach Krefeld/A44/Düsseldorf-Nord folgen und A44 nehmen
4,6 km
12. Bei Ausfahrt 24-Krefeld-Forstwald in B57 Richtung Krefeld-Zentrum einfädeln.

Das wäre der Weg gewesen. Durch diverse mitgehörte Anmerkungen meiner Besucher („über Mackenstein, viel schneller“) bin ich also der Meinung: Richtung Mackenstein. Susanne wiederum will irgendwie Richtung Holt, Autobahn usw. Wie langweilig. Stattdessen schiebt Susanne den Skoda durch die Viersener Einöde zwischen Mackenstein und Dülken, bis wieder Zweifel am Weg aufkommen – wir drehen. Zurück nach da, wo Ma- jedenfalls zurück, dann wieder drehen, dann wieder und wieder und jedenfalls irgendwann haben wir uns zusammen mit der Kontinentaldrift, dem Wind, den schon nachgebenden Reifenseitenwülsten und konzentrierter spiralförmiger Annäherung und über die Autobahn Krefeld soweit angenähert, dass wir mitten auf dem Parkplatz des KentuckyFriedChicken in Krefeld stehen. Als wir aussteigen, glaube ich, dass in Susannes Gesicht die Zufriedenheit steht, etwas Großes geschafft zu haben.

Mich.

[ Fortsetzung folgt ]

Jack-As

Dienstag, den 10. März 2009

Darf/kann man nicht einbetten – also Link klicken 😉

» Sitting Waiting Wishing

» Wire to Wire

Nachschlag

Dienstag, den 10. März 2009

Noch mal Bilder; aufgrund meiner momentanen Verfassung unsortiert und lieblos hingeknallt. Sorry, geht grad nicht anders.

Nachschlag 1st Official Pieday