Death by Loki

Grad eben im Videotext gelesen (ich bin heute multitaskaesk): Loki Schmidt (bald 90) möchte gern zusammen mit ihrem Helmut sterben.

Interessanterweise steht da nicht, was Helmut dazu meint.

20 Reaktionen zu “Death by Loki”

  1. phager

    was meinst DU dazu?

  2. Alfred Lohmann

    Naja, sie hat wohl gesagt, dass sie beide dadurch ihre Trauerzeit „verk√ľrzen“ w√ľrden. Generell, wenn man 140 Jahre zusammen und damit in das Leben des anderen verschwei√üt ist, ist das sicher eine Option. Dass man an gebrochenem Herzen und dieser pl√∂tzlichen Einsamkeit durchaus sterben kann (k√∂nnte ja auch dem Hr. Schmidt passieren), wei√ü ich, seit meine Mama gestorben ist, der vorher mein Papa und dann auch noch meine gro√üe Schwester wegstarben.

    Sagen wir also so: Ich kann den Wunsch gut verstehen. W√§re Petra auf einmal weg, oder Therese – ich w√ľsste auf Anhieb nicht, wieso ich noch aufstehen sollte.

  3. fanny

    Eigentlich schreibe ich √ľberall was rein, wo „E.Kommentar schreiben“ dr√ľbersteht. W√ľrdest du bestimmte Themen lieber haben als andere?
    Mit dem lieben Gott kann ich nicht dienen, auch nicht mit irgendwelchen Stellvertretern. Gestern ham se mir wieder eine sch√∂ne Portion verpasst: kein Magnetresonanzdingens, sondern da sandere – ich komme nicht auf den Namen, vermutlich, weil ich es vergessen will. F√ľhle mich heute etwas merkw√ľrdig, kann aber auch Einbildung sein
    Fanny
    Gerade kriege ich die telefonische Auskunft, dass ich einen Renault Twingo gewonnen habe, weil man meine TelNr ausgewählt hat. Harrharr

  4. phager

    ja, da kann sicher was dran sein, alf. das h√∂rt man √∂fter, dass jemand den lebensgeist aufgibt, wenn er denjenigen verliert, mit dem er am engsten vorwoben war. schon komisch, der gedanke. ist das „normal“? ich meine, st√§ndig wird auf individualit√§t und eigenst√§ndigkeit gepocht, aber das sind eben doch nur kopf-aspekte. die seele spricht aber wohl eine ganz andere sprache.
    ich finde den gedanken schrecklich traurig, dass einer ohne den anderen nicht mehr kann/will. wobei ich einr√§umen muss, dass es auch in meinem leben – obwohl ich doch eine so bekannt harte, vern√ľnftige, kopfgesteuerte nuss bin – jemanden gibt, ohne den/die ich nicht weiterw√ľsste.

    ein weites feld …

    ————————–

    fanny, meinst du computer-tomographie (schreibt man das so)?
    und das mit dem auto … ist das ernst? ich meine, hast du wirklich das auto gewonnen, oder ist das so eine linke tricksache, wo man erst ein los oder so um 2.500 kaufen muss, damit man dabei ist?

  5. fanny

    Genau! CT heißt das РComputertomografie oder -phi. Und das mit dem Auto, das war ne Computerstimme; ich habe aufgelegt, bevor er mit seinem Text zu Ende war. Wenn die mit so einem Gewinn nicht mit ner Feuerwehrkapelle vorbeikommen, dann glaub ich das nicht.

  6. phager

    genau – die feuerwehrkapelle w√§re √ľberzeugend! :^D)))

  7. Alfred Lohmann

    fanny: jedes Thema au√üer Gott und √∂sterreichische Mannerschnitten oder Meerschweinhufpedik√ľre ist willkommen.

    Wenn jemand wissen will, wie sich der arme, amerikanische, dummerweise im Besitz einer mikrowellenbewehrten Rentnerin befindliche, nasse Hund f√ľhlte, als die Dame ihn zum Trocknen in besagte Mikrowelle steckte (vermutlich 7 Minuten Auftauprogramm), sollte sich der oder die in eine Strahlentherapie begeben. Summt, riecht nach Ozon und nachher wei√ü man kaum noch, in welche der neun Richtungen welches Auge grad guckt.

  8. fanny

    Komme gerade von der j√ľngsten Nichte zur√ľck, wo wir dreimal das Lied von H√§nsel und Gretel, 2x das mit dem Elefanten und noch 2, die ich vergessen habe, singen mussten (mit dementsprechenden Drohgeb√§rden (ihr Kind ist 2 Jahre alt)
    Danach durfte ich zur Strafe Tatort sehen. Leider prophezeite ich gleich von Anfang an alles richtig: Wer warum umgebracht wird, wer noch fast umgebracht wird und welche der geschniegelten Internatssch√ľler ich selber noch um die Ecke gebracht h√§tte usw
    Trotz Regens nach Hause gehumpelt

  9. fanny

    Lieber Alfred, ich komme nicht so ganz mit: Puka-Puka bist ja wohl Du? Und Eure ganz pers√∂nlichen Scherze sind nat√ľrlich nicht m e i n e Scherze, ich schreib dann halt nur was hin, was gerade passiert ist, ich schreibe ja sonst nichts und mein Tagebuch der letzten vier Jahre ist schon ver√∂ffentlicht.
    Am 5. M√§rz bin ich eingeladen zu einem Film von und √ľber slavoj zizek,(da geh√∂ren noch ein paar Zeichen drauf, aber ehe ich d i e finden…) hab ich schon mal gesehen (Ihn, aber nicht diesen Film). K√∂nnte ganz witzig werden. Die Leute von 2001 haben daf√ľr gesorgt, dass ich ne Eintrittskarte kriege.
    Fanny

  10. Alfred Lohmann

    Stimmt – der King of Puka Puka ist ein Alter Ego von mir; erfunden aus bl√∂dem Nonsens. Du hast Dein Tagebuch ver√∂ffentlicht? Davon hab ich nix mitgekriegt … Allerdings ist das hier auch nie als Tagebuch gedacht gewesen. Vielleicht wirds eins, wenn ich weg bin und Therese die Fragmente sammelt die f√ľr andere in meiner Situation Sinn machen.

    Nee, im Moment ist das hier auch eher eine Spielwiese. Und da: http://de.wikipedia.org/wiki/Slavoj_%C5%BDi%C5%BEek les ich mich mal rein „Das werden des Subjekts klingt gut … Ich liebe solche S√§tze wie „Nicht alles in der Realit√§t l√§sst sich als Fiktion entlarven, es bleibt immer ein Rest des Realen √ľbrig“. Die klingen so absurd. Nimmst du das ernst? Ich kann „witzig“ in dem Moment nicht ganz einordnen?

  11. fanny

    in „Postboten (S. 202) habe ich √ľber ihn geschrieben (Keks, Frau K. und Katastrophen“ Ich nehme nicht an, dass Du das Buch bei Dir hats. Hier ein kurzer Auszug:
    Zizek, der „Held“ des Films, versteht sich als Philosoph in der Nachfolge Freuds und Lacans, Der Brieftr√§ger hatte nat√ľrlich Lacan gelesen, ganz im Gegensatz zu mir. Da kann einem das Leben schon mal bitter werden, wenn einem im eigenen Haus Vortr√§ge gehalten werden. Na ja, der Film hatte dem Brieftr√§ger und mir jedenfalls sehr gut gefallen. Wie einigten uns auf den Terminus „Intelligente Unterhaltung“ Zizek erkl√§rt u.a. den Zustand der derzeitigen Sexualit√§t am Beispiel eines englischen Werbespots: Ein M√§dchen k√ľsst einen Frosch, dieser wird zu einem Mann, der wiederum das M√§dchen k√ľsst, um dann statt des M√§dchens die Flasche einer bekannten Biermarke im Arm zu halten…

    Heute ist der „Brieftr√§ger“ in einem der beiden L√§den von 2001 besch√§ftigt. Ich habe ihn nicht wieder erkannt, aber er mich schon.
    Falls Dich oder einer Deiner Freunde mein Tagebuch mal interessiert – ist bei Tiamat erschienen und hei√üt „Auf Dauer seh ich keine Zukunft“

  12. phager

    heeee! nix verraten da! habe das keks-buch gerade gekauft – fehlt ja gerade noch, dass es das hier dann in etappen gratis zu lesen gibt.
    *augen und ohren zuhalt*

    auf dauer seh ich keine zukunft … *auf einkaufszettel notier* … geiler titel!

  13. fanny

    Den Titel – …auf Dauer… hatte ich verschiedenen Freunden geschickt, d.h. es waren auch noch andere Titel dabei, und Eugen Egner hat dann zugeschlagen. Der hat mir bzw uns (Susanne Fischer, mit der ich zusammen einen Krimi geschrieben habe) schon mehrere Titel geschenkt
    . Einfach so.

  14. Alfred Lohmann

    Jaaa, ich erinnere mich!! Nein, das Buch mit dem OneZipStoryfinder-Bändchen ist nicht hier, leider. Aber den Text erinnere ich.

    „Auf Dauer seh ich keine Zukunft“ klingt grad auch wie mein Motto.

  15. fanny

    Das war auch meins – und ist es immer noch.

  16. Alfred Lohmann

    Genau … hast du meinen Text von damals noch, der dann auf deiner Seite landete?

  17. fanny

    Nee, hier isser nich. Ich muss noch mal meinen supporter fragen, ob er den noch irgendwo hat. Mein fr√ľherer supporter S√∂nke hat mir eben eine mp3 geschickt mit einer Aufnahme, die heute morgen im HR lief, ist im Sommer vor 2 Jahren gemacht worden. Ich glaube, so was kann ich Dir nicht schicken

  18. fanny

    Am Freitagabend bin ich von meiner Außentreppe (in der Datsche) runtergefallen. Gebrochen ist nix, aber meine Knochen tun mir ziemlich weh.

  19. Alfred Lohmann

    Mach sowas nicht! Hab ich dich extra drum gebeten … Immerhin – wenn nur das Ego gelitten hat, geht’s ja. Meine Oberschenkel f√§rben sich grad lustigst in allen Spektralfarben, weil ich zwei mal pro Tag gespritzt werden muss. So langsam tut’s auch weh. „Die beste Krankheit is nix wert“, sagte Mama immer.

    K√∂nnen wir (ich) dir irgendwas Gutes tun? ’ne Taschenlampe vielleicht? Und:
    Du bist nicht zufällig am Donnerstag in der Nähe von Viersen?

  20. phager

    „meine knochen tun mir ziemlich weh“
    „spektralfarben … so langsam tut‚Äôs auch weh“

    *trost-leckerlis austeil*
    :^(