Links – und rechts vom Blog

Wie die Pornoindustrie das Internet revolutionierte zeigt die PC-Welt online in einer Bilderstrecke. Ohne Porno keine Bezahlsysteme, und eBay und Amazon und das Einkaufen im Netz wÀren zumindest wesentlich spÀter auf der BildflÀche erschienen.

Die Sex- beziehungsweise Porno-Industrie ist ein maßgeblicher Motor fĂŒr die Weiterentwicklung des Internets. Das war in der Vergangenheit so und dĂŒrfte auch fĂŒr die Zukunft gelten. Wir zeigen in einer Bildergalerie zwölf Beispiel dafĂŒr, wie die Lust auf nackte Haut dem Internet Beine machte und neuen Technologien zum Durchbruch verhalf. [zum Artikel]

Seit die Telekom Paul Potts aus der Dauerschleife holte und stattdessen einen schicken weihnachtlichen Spot sendet, geht mir der Song nicht mehr aus dem Kopf. Bei musiktipps24.com erfĂ€hrt, wie die SĂ€ngerin heißt und kann das Ganze als Video genießen.

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Wie wĂ€r’s mit Erzwingungshaft gegen Solche? Was muss in einem vorgehen, wenn man die ohnehin schon große Kluft in der Behandlung von AOK- und Privatpatienten derart mutwillig vergrĂ¶ĂŸern will? Des eigenen monitĂ€ren Profits wegen? Mehr dazu im SPIEGEL.

Ein Honorarstreit in Bayern zeigt die TĂŒcken der Gesundheitsreform: FachĂ€rzte fĂŒhlen sich durch das neue Hausarztmodell der Ortskrankenkasse benachteiligt – und kĂŒndigen an, deren Versicherte nur noch gegen Vorkasse oder im Notfall zu behandeln. Die AOK spricht von einer leeren Drohung. [zum Artikel]

Die Finanzkrise legte die Wirtschaft lahm, Obama gewann die US-Wahl und Olympia faszinierte die Welt. Geschah denn in diesem Jahr nichts wirklich Wichtiges? NatĂŒrlich! Ein Riesenschwein terrorisierte eine Rentnerin, eine Amerikanerin wuchs auf der Klobrille fest und ein Japaner angelte Dessous.

Die wirklich wichtigen News in einer RĂŒckschau beim SPIEGEL.[zum Artikel]

Wer diesen Artikel beim STERN liest, sollte sich vor Augen fĂŒhren: GĂ€be es eine Erlaubnis, Ungeborene von Krankheiten zu befreien, und hĂ€tte es diese Technik vielleicht schon frĂŒher gegeben … ich hĂ€tte keinen Krebs, besĂ€ĂŸe noch zwei Nieren, zwei Hoden, hĂ€tte nicht Jahre lang in Angst gelebt, hĂ€tte nicht diese Schmerzen erleiden mĂŒssen, mĂŒsste nicht insgeheim befĂŒrchten, vielleicht doch mein letztes Weihnachten zu erleben. Rudi Carrell lebte noch, Ankepetra MĂŒntefering ebenfalls. Kinder mit Mukoviszidose hĂ€tten die Chance, Erwachsene zu werden.

In Deutschland dĂŒrfen Embryonen nicht auf krank machende Gene untersucht werden – in Großbritannien schon. Eine Frau aus London erwartet in den nĂ€chsten Tagen das erste Baby, das nach einer genetischen Auswahl ohne Brustkrebs-Gen zur Welt kommt. Kritiker befĂŒrchten, dies sei der erste Schritt zum „Designer-Baby“. [zum Artikel]

8 Reaktionen zu “Links – und rechts vom Blog”

  1. bibib

    zum stern-artikel mit der genetischen auslese: denkfehler. hĂ€tte es diese technik gegeben, hĂ€tte es auch dich nicht gegeben, oder rudi carrell oder ankepetra mĂŒntefering. daten- Ă€h… genmĂŒll. aussortiert. von vornherein. auch keine feine vorstellung, oder?
    die technik erlaubt es doch nicht, ungeborene von krankheiten zu befreien!

  2. Alfred Lohmann

    Blödsinn.

  3. bibib

    wieso?

  4. Alfred Lohmann

    Weil ja dann das brustkrebslose Baby auch nicht geboren wĂŒrde, was es aber offensichtlich tun wird/tut. Nicht aus Schlampigkeit den Idioten nach dem Mund reden. Es geht darum, die Krankheiten aus den Körpern zu holen, nicht um Auswahl lebenswerten Lebens … von wegen: Denkfehler.

    Okay, doch mein Denkfehler. Sorry. Ich reagiere angepisst auf so ein „rettet das Leben“-Gquake. Weil: zum Zeitpunkt der Selektion handelt sich das um nicht mehr als chemische Verbindungen, die aussortiert werden. Was ist daran schlimm, wenn diese eine Verbindung in den Orkus verschwindet und damit nicht ein Leben voller Schmerz oder Krankheit leben muss? Ich hĂ€tte nichts dagegen, das alles nicht erlebt zu haben. Wobei das jetzt in einen surrealen Bereich abdriftet. Letztendlich entscheiden die Eltern. Wollen die nicht selektieren – gut. Falls doch – auch gut.

  5. bibib

    Drei Tage nach der Befruchtung untersuchten sie diese auf das Risiko-Gen. Sechs der Embryonen trugen das Brustkrebs-Gen BRCA 1 und wurden zerstört, zwei ohne das gefÀhrliche Gen wurden in die GebÀrmutter verpflanzt.

    ??? Also ???

  6. bibib

    Paßt scho. Ist ja auch ein heikles Thema. Wenn das ginge, Krankheiten „rauszuholen“ und damit Leid zu ersparen – prima, ja. Aber tiefer in die Materie reingehen mag ich auch gar nicht. Wie du schon sagst. Das wird surreal.

  7. Alfred Lohmann

    *handreich*

  8. Uta

    Gut so. Habt euch lieb, Schnuckis. Ist Weihnachten. *alle durch die Runde knuddel* 😉